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Lightyear Erfahrungen 2026

Lightyear ist eine jüngere Investing-App, die sowohl in Großbritannien als auch in der EU verfügbar ist. Mit einem EU-Konto handeln Sie ETFs ohne Ausführungsgebühr, für Aktien fällt eine kleine Ordergebühr an, und die Fremdwährungsgebühr liegt bei 0,35 %. Es gibt keine Depotführungs-, Auszahlungs- oder Inaktivitätsgebühr und keine Mindesteinzahlung. Nicht investiertes Guthaben wird von sich aus nicht verzinst.

Geprüft von Yaniv Barshaf, CPA · Gebühren geprüft am 6 October 2026 · Unsere Methodik

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Fazit

Unser Fazit zu Lightyear

Für Anleger in der EU, die vor allem in ETFs investieren, ist Lightyear eine der günstigsten Optionen - keine Ausführungsgebühr auf ETFs und keine Depotführungs-, Auszahlungs- oder Inaktivitätsgebühr. Wer häufig Einzelaktien oder US-Werte kauft, zahlt mit 1 € pro Euro-Aktien-Order und 0,35 % Fremdwährungsgebühr spürbar mehr als bei Trading 212. Guthaben wird nur über einen Vault verzinst, und das ist eine Fondsanlage, keine Einlage.

Zum Broker: Lightyear

Capital at risk. This is not financial advice. Investing involves risk of loss.

Aktuelle Gebührenänderungen bei Lightyear

  • Lightyear cuts its UK currency-conversion fee to 0.10% — gültig ab 1 January 2026

    0.35% FX fee on UK accounts → 0.10% FX fee on UK GIA and ISA accounts

Gebühren

  • Ordergebühr Aktien: EU-Konten: 1 € pro Order bei in Euro notierten Aktien, 0,1 % bei sonstigen europäischen Aktien, 1 £ bei britischen Aktien und 0,1 % bei US-Aktien (mindestens 0,10 $, höchstens 1 $). ETFs sind ohne Ausführungsgebühr
  • Auszahlung: Kostenlos per Überweisung. Eingehende USD-Überweisungen kosten 6,11 $
  • Inaktivität: Keine
  • Währungsumrechnung: 0,35 % auf EU-Konten, zum aktuellen Interbankenkurs
  • Guthaben und Einzahlungen: Keine automatische Verzinsung; eine Rendite nur über einen Vault (Geldmarktfonds, höchstens 0,15 % pro Jahr Lightyear-Gebühr zuzüglich Fondskosten). Einzahlungen per Debitkarte kosten 0,6 %, Überweisungen sind kostenlos

Für wen eignet sich Lightyear?

Lightyear passt zu kostenbewussten Anlegern in der EU, die überwiegend in ETFs investieren - dort fällt keine Ausführungsgebühr an - und nur gelegentlich Einzelaktien kaufen. Wer Guthaben zwischen den Käufen verzinsen möchte, kann es in einen sogenannten Vault verschieben, einen Geldmarktfonds. Das ist eine Fondsanlage mit eigener Gebühr und keine gesicherte Bankeinlage. Weniger geeignet ist die Plattform für alle, die eine lange Erfolgsbilanz erwarten - der Anbieter startete erst 2021 - oder tiefes Research und fortgeschrittene Handelswerkzeuge suchen.

Die Gebühren von Lightyear auf einen Blick

ETFs sind für EU-Konten ohne Ausführungsgebühr handelbar, es fallen nur die laufenden Kosten (TER) des jeweiligen Fonds an. Für Aktien gilt eine Ordergebühr: 1 € pro Order bei in Euro notierten Aktien, 0,1 % bei sonstigen europäischen Aktien, 1 £ bei britischen Aktien und 0,1 % bei US-Aktien, mindestens 0,10 $ und höchstens 1 $. Davon getrennt kostet jeder Währungstausch 0,35 %, etwa wenn Sie mit einem Euro-Konto US-Aktien kaufen. Ein- und Auszahlungen per Überweisung sind kostenlos, Einzahlungen per Debitkarte kosten 0,6 %. Depotführungs- und Inaktivitätsgebühren gibt es nicht. Guthaben wird nicht automatisch verzinst: Eine Rendite gibt es nur über einen Vault, einen Geldmarktfonds, für den Lightyear höchstens 0,15 % pro Jahr zusätzlich zu den Kosten des Fondsanbieters berechnet.

Sicherheit und Regulierung

In der EU operiert Lightyear über die Lightyear Europe AS, zugelassen von der estnischen Finanzaufsicht (EFSA) - eine Zulassung durch die deutsche BaFin besteht nicht. Der Anbieter ist seit 2021 am Markt. Wie bei jedem Broker deckt die Regulierung die Insolvenz und das Verhalten des Anbieters ab, nicht das Marktrisiko Ihrer Anlagen - Ihr Kapital bleibt gefährdet. Ein Vault ist eine Fondsanlage und fällt deshalb nicht unter die Einlagensicherung.

Wie schneidet Lightyear bei den Kosten ab?

Für EU-Anleger, die überwiegend ETFs kaufen, gehört Lightyear zu den günstigsten Anbietern, weil ETF-Orders keine Ausführungsgebühr kosten. Bei Einzelaktien und vor allem bei US-Werten sieht es anders aus: Die Fremdwährungsgebühr von 0,35 % ist mehr als doppelt so hoch wie die 0,15 % von Trading 212, und bei Euro-Aktien fällt 1 € pro Order an, wo Trading 212 nichts berechnet. Deutlich günstiger als eToro ist Lightyear dennoch, das 1-2 US-Dollar je Seite auf Aktien und rund 0,75 % Fremdwährungsgebühr berechnet. Nutzen Sie unseren Gebührenrechner, um den Jahresunterschied für Ihr eigenes Anlageverhalten zu sehen.

Vor- und Nachteile

Lightyear

Vorteile

  • +ETFs ohne Ausführungsgebühr
  • +Keine Depotführungs-, Auszahlungs- oder Inaktivitätsgebühren; keine Mindesteinzahlung
  • +Optionale Geldmarkt-Vaults für nicht investiertes Guthaben
  • +Schlanke, übersichtlich gestaltete App

Nachteile

  • −EU-Konten zahlen 0,35 % Fremdwährungsgebühr, mehr als doppelt so viel wie Trading 212
  • −1 € pro Order bei Euro-Aktien, wo Trading 212 nichts berechnet
  • −Guthaben wird nicht automatisch verzinst; ein Vault ist eine Fondsanlage mit Gebühr, keine gesicherte Einlage
  • −0,6 % Gebühr bei Einzahlungen per Debitkarte (Überweisungen sind kostenlos)
  • −Junge Plattform (gegründet 2021) mit schlankerem Research-Angebot

Lightyear

Investing-App ohne Ausführungsgebühr auf ETFs

Zum Broker: Lightyear

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